Die KI schlägt zurück
Die KI schlägt zurück
Nun ist es zum zweiten Mal passiert:
ein Kunde bestellt einen Design-Entwurf für 200 Euro.
Natürlich sitze ich da länger dran als 3 Stunden, eher so 10, weil ich direkt die Erweiterung und zusätzliche Unterseiten mit entsprechendem Menü einplane/baue.
Der Kunde lehnt dann ab und wenig später ist eine KI-Version meiner Seite online, mit der gleichen Struktur, ähnlichen Bildern etc.
Die Sache mit dem "Vordesign für 200" werde ich streichen müssen.
Ohne irgendwelche Vorgaben kann eine KI NOCH nicht einen kompletten Webauftritt bauen.
ein Kunde bestellt einen Design-Entwurf für 200 Euro.
Natürlich sitze ich da länger dran als 3 Stunden, eher so 10, weil ich direkt die Erweiterung und zusätzliche Unterseiten mit entsprechendem Menü einplane/baue.
Der Kunde lehnt dann ab und wenig später ist eine KI-Version meiner Seite online, mit der gleichen Struktur, ähnlichen Bildern etc.
Die Sache mit dem "Vordesign für 200" werde ich streichen müssen.
Ohne irgendwelche Vorgaben kann eine KI NOCH nicht einen kompletten Webauftritt bauen.
- Tommy Herrmann
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Re: Die KI schlägt zurück
Moin,
so wie Du es schilderst, klingt das tatsächlich nach einem Klau durch den Kunden — die KI wäre daran eher nicht schuld.
Gleichzeitig ist es aber ohne Weiteres möglich, dass die KI ein eigenes, sogar sehr gelungenes Design erstellt. Probiere es doch einfach selbst aus: Für Design eignet sich „Claude“ hervorragend; mit etwas Erfahrung kann das aber auch ChatGPT sehr gut. Was Dir anschließend nicht gefällt, lässt sich beliebig nachbearbeiten.
Schau einfach in den Quellcode: Wenn die Website genau den HTML‑Aufbau von Mobirise hat, ist ein Diebstahl sehr wahrscheinlich. Andernfalls würde eine KI tendenziell beispielsweise minimiertes CSS verwenden.
so wie Du es schilderst, klingt das tatsächlich nach einem Klau durch den Kunden — die KI wäre daran eher nicht schuld.
Gleichzeitig ist es aber ohne Weiteres möglich, dass die KI ein eigenes, sogar sehr gelungenes Design erstellt. Probiere es doch einfach selbst aus: Für Design eignet sich „Claude“ hervorragend; mit etwas Erfahrung kann das aber auch ChatGPT sehr gut. Was Dir anschließend nicht gefällt, lässt sich beliebig nachbearbeiten.
Schau einfach in den Quellcode: Wenn die Website genau den HTML‑Aufbau von Mobirise hat, ist ein Diebstahl sehr wahrscheinlich. Andernfalls würde eine KI tendenziell beispielsweise minimiertes CSS verwenden.
Re: Die KI schlägt zurück
Moin Tommy,
schon klar. Rudy hat mir da mal tolle Ergebnisse geliefert.
Es war halt so, dass meine Vorlage erkennbar genutzt wurde, also mit Downloadbereich für technische Zeichnungen, Projektanfrage-Form etc.
Claude kann viele Sache toll umsetzen, aber Claude hat halt keine eigenen Ideen, die ich oft auch noch nicht habe, wenn ich neues Projekt anfange.
Aber im Endeffekt bin ich langsam überflüssig.
Was Claude und Co nicht können oder machen, wird es dann einfach nicht mehr geben - und keiner wird es vermissen.
schon klar. Rudy hat mir da mal tolle Ergebnisse geliefert.
Es war halt so, dass meine Vorlage erkennbar genutzt wurde, also mit Downloadbereich für technische Zeichnungen, Projektanfrage-Form etc.
Claude kann viele Sache toll umsetzen, aber Claude hat halt keine eigenen Ideen, die ich oft auch noch nicht habe, wenn ich neues Projekt anfange.
Aber im Endeffekt bin ich langsam überflüssig.
Was Claude und Co nicht können oder machen, wird es dann einfach nicht mehr geben - und keiner wird es vermissen.
- Tommy Herrmann
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Re: Die KI schlägt zurück
Nun ja — wie Du selbst sagst: Die Ideen stammen weiterhin überwiegend vom Menschen. Die KI ist für viele inzwischen ein geschätztes Werkzeug, um sich endlose Arbeit zu ersparen. Nicht mehr und nicht weniger.
- Bushisan
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Re: Die KI schlägt zurück
Sowas ähnliches hatte ich ja auch mit diesem Block mit doppeltem Parallaxbildern. Da hat die KI ohne Hinweise auf die Seite sogar die Texte der Textblöcke übernommen. Ich denke es ist ohnehin wirklich schwer etwas komplett neues auf die Beine zu stellen. Wir Menschen arbeiten da ja ähnlich. Wie sehen etwas und versuchen das auch irgendwie hinzubekommen.Die KI ist einfach nur rücksichtsloser. Die holt sich halt die fertigen Codes wenn möglich. Das wird in Zukunft wohl ein Alltagsproblem werden. Keine Ahnung ob es zukünftig möglich oder vom Gesetzgeber gewollt ist die Urheberrechte im einzelnen oder generell zu schützen. Ist ja auch nicht leicht festzustellen wo die ‚Ähnlichkeit‘ oder die Kopie anfängt oder aufhört. Der Grat ist sehr schmal und er wird sicherlich immer kleiner werden.
Grüße aus der schönen Oberpfalz
- Tommy Herrmann
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Re: Die KI schlägt zurück
Moin,
an von einer KI generierten Inhalten kann kein Urheberrecht (Copyright) bestehen. Ein Urheber muss ein Mensch sein, nicht eine Maschine. Eine KI kann daher nicht als Urheber gelten, selbst wenn die Idee ursprünglich von einem Menschen stammt.
an von einer KI generierten Inhalten kann kein Urheberrecht (Copyright) bestehen. Ein Urheber muss ein Mensch sein, nicht eine Maschine. Eine KI kann daher nicht als Urheber gelten, selbst wenn die Idee ursprünglich von einem Menschen stammt.
- Bushisan
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Re: Die KI schlägt zurück
Hallo Tommy,
Genau das meinte ich damit. Das eben durch die KI Urheberrechte von Menschen verletzt werden!
Hier ein Auszug von ‚E- Recht24
Genau das meinte ich damit. Das eben durch die KI Urheberrechte von Menschen verletzt werden!
Hier ein Auszug von ‚E- Recht24
Die Daten, mit denen die KI trainiert wird oder auf die künstliche Intelligenz zurückgreift, sind nichts anderes als in der Regel urheberrechtlich geschützte Werke von unzähligen Autoren, Künstlern, Webdesignern oder Content Creatorn. Gerade deshalb gewinnt die Frage nach dem Urheberrecht bei KI immer mehr an Bedeutung.
Grüße aus der schönen Oberpfalz
- Tommy Herrmann
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Re: Die KI schlägt zurück
Nun — das muss man in jedem Fall genau prüfen. Wenn die KI beispielsweise Anwendungen oder ganze Webseiten erstellt, ist es das Werk der KI und nicht das eines Menschen; dementsprechend ist es auch nicht geschützt. Das birgt große Gefahren.
- Bushisan
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Re: Die KI schlägt zurück
Wollte nur nochmal auf die Gefahren hinweisen die die Verwendung von KI mit sich bringt! Ich glaube das Risiko ist vielen nicht bekannt oder wird oft ausgeblendet.
Hier nochmal ein Zitat von erecht24
Hier nochmal ein Zitat von erecht24
Bei einer Urheberrechtsverletzung durch KI-generierte Inhalte haftet laut eRecht24 in der Regel der Nutzer oder Anwender der KI, der das Ergebnis veröffentlicht oder verwendet. Die künstliche Intelligenz selbst kann mangels Rechtspersönlichkeit nicht haften, und auch die Software-Anbieter schließen eine Haftung in ihren Nutzungsbedingungen meist aus.
Grüße aus der schönen Oberpfalz
- zen2cool
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Re: Die KI schlägt zurück
Wir müssen wieder so vorgehen wie früher… Man erstellt einen entwurf, druckt ihn aus, zeigt ihn ihr und nimmt das dokument wieder mit, wenn sie den vertrag nicht unterschreibt. Ich erstelle im demobereich keine entwürfe mehr, oder wenn doch, lösche ich sie sofort und benenne den ordner um, damit sie meine ideen nicht stehlen kann.
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zen2cool pack V2.1 updated 09/01/2021
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